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| Dragons – Aufbruch neuer Reiter

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Wenn es etwas gibt in unserem Leben, das nicht mit Büchern zu tun hat und uns ebenso viel Spaß macht, dann sind es Serien, Filme und vor allem das Zocken.
Schon damals gehörte das Zocken einfach so dazu. Vom ersten Gameboy zur Nintendo Konsole. Zur Playstation 1.
Letztes Jahr durfte dann endlich die Xbox One S einziehen, sowie die Nintendo Switch.

Und Leute, das war so was von unser Untergang.
Nach langem Überlegen haben wir uns entschieden, eine neue Kategorie einzuführen: Game and Play: Die Hexen zocken.
Hier werden wir euch Neuerscheinungen vorstellen, auf die wir uns riesig freuen. Aber wir werden auch über Spiele reden, über das Spielgefühl und natürlich unsere Meinung.
Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, sich dem anzuschließen.
Die Idee stammt übrigens von der lieben Fuchsias Weltenecho. Wir fanden es einfach mega genial und da sie eigentlich so ziemlich “schuld” an dem Kauf der Switch war…

Nun aber zu dem Spiel, um welches es heute gehen soll.

Dragons: Aufbruch neuer Reiter

Was habe ich mich auf dieses Spiel gefreut. Eigentlich hatte es zuerst Anna im Blick, denn wenn jemand ein Dragons Fan ist, dann definitiv sie. (Anja: Ich gucke Dragons [egal ob Filme oder Staffeln :D] so an die 100x :D) Ich habe meine Liebe für diesen Nachtschatten erst um einiges später entdeckt.
Aber nachdem ich den dritten Teil im Kino gesehen habe (und oh mein Gott Leute, dieser Drache wird von Mal zu Mal einfach niedlicher | Anja: Ja T.T I luv Toothless!), musste ich dieses Spiel dann doch einfach unbedingt haben. Und am Montag darauf war es dann meins.

Erstmal vorab möchte ich sagen: Die Story hinter dem ganzen Spiel ist ultra niedlich. Wenn man das Spiel also nicht nur “spielt”, sondern sich auch wirklich auf die Story einlässt, kann man da schon zwischendurch mal schniefend dasitzen.
Und wenn da nicht das kleine aber wäre… (Anja: kleines aber …)

Erstmal muss man sich definitiv an die Figuren gewöhnen. Kennt man sie aus dem Film in groß und schlank sind sie hier eher… klein. Lügen haben kurze Beine. Das kam mir in den Sinn. (Anja: *lachflash des Todes*)
Womit ich am Anfang nicht gerechnet habe – und was mich wirklich sehr enttäuscht hat – mit Ohnezahn hat man nicht viel zu tun. (Anja: :(((… ) Eigentlich sehr schade, aber dazu komm ich später nochmal.

Die Steuerung ist relativ einfach gehalten. Am Anfang hat man eine kurze Einführung und den Rest findet man dann tatsächlich eher selber raus. Was ich hier hervor heben möchte ist, das man zwischen Drache und Reiter während der Inselerforschung wechseln kann. Den Drachen braucht man zwischendurch nämlich für ein paar Logikaufgaben. (Anja: Was ich total sweet fand! Weil Hallo? Du spielst einen Drachen 😀 eins der wenigen Highlights …)

Wir fangen beim Spiel also an, dass wir unseren Spieler entdecken und kurze Zeit später auch das Ei, aus welchem sein Drache schlüpft. Das der Drache besonders ist, merken wir recht schnell. Und dann geht das Spiel auch schon los. Wir müssen die Insel erkunden, Gestrüpp zerschlagen und zum ersten Boss kommen. Helfen soll uns dabei die Karte, damit wir auch ja den Weg finden. Unterwegs treffen wir auf Astrid, die uns mit Tränken versorgen kann, wenn wir denn genug Büsche etc. zerschlagen haben. Und glaubt mir… Ihr zerschlagt Büsche. Gefühlt die Hälfte des Spiels geht nur dafür drauf. Und die Karte brauchen wir auch nicht. Denn der Weg lenkt uns hundertprozentig zum Boss. Unterwegs treffen wir auf ein paar Drachenfänger. Auch mit denen werden wir sehr oft Bekanntschaft machen.

Beim Boss angekommen landen wir in einem Labyrinth. Dort erwarten uns die ersten Logikaufgaben. Für Kinder sind sie bestimmt etwas kniffliger. Für Jugendliche/Erwachsene nicht wirklich. (Anja: Was leider sehr, sehr schade ist …)
Schnell also durchs Labyrinth und dann haben wir auch schon den Boss besiegt.

Danach treffen wir wieder auf Hicks, lernen Grobian kennen und dann geht es zur nächsten Insel, per Flug. Viel Fliegen ist nicht. (Anja: :(( …) Die Inseln sind nah beieinander. Es gibt ein paar Nebeninseln, die wir betreten können, um ein paar Drachen zu retten. Diese können wir während Kämpfe rufen. Aber wirklich wichtig wären sie nicht gewesen. Sie sind eigentlich nur da, um die Spielzeit hinauszuzögern. Meiner Meinung nach. (Anja: Meiner leider auch …)
Auf der zweiten Hauptinsel die Ernüchterung schlechthin.
Bis auf, dass das Logikrätsel durch Statuen geändert wurden, hat sich hier nichts verändert. Sträucher und Steine zerschlagen bis man keine Lust mehr hat. Ständig gegen Drachenfänger kämpfen. Und einfach die Insel langlaufen. Die Karte braucht man nicht. Der Weg ist quasi vorgegeben. Das Ziel findet man definitiv. Beim Bossraum angekommen erwartet uns: Oh Überraschung wieder ein Labyrinth. (Anja: Täglich grüßt das … Labyrinth :D)

Und dann das gleiche von vorne: Nächste Insel, Bossraum, Labyrinth, aber stop… den Drachen kennt man aus dem dritten Teil. Hier sieht alles etwas anders aus. Größer. Gefährlicher. Und ja. Beim Boss angekommen merkt man schnell. Diesmal kämpfen wir auch gegen den menschlichen Boss. Also erst den Drachen besiegen und dann den Menschen. Und dann, DANN: Es gab diese Schriftrolle, mit dem Hinweis. Und mein Herz klopfte, es sollte nun also weitergehen. In die nächste Welt? Weil ich hatte ja alle Inseln fertig. Wie ging es weiter? Und wieso ohne Astrid etc in der Nähe? Wie wird es? Und dann: Abspann. Und mein Gedanke: Was für eine Scheiße. (Anja: Ich bin noch nicht mal bis dahin gekommen D: … weil es einfach ernüchternd … und enttäuschend war …)

Ich habe dieses Spiel in 5 Stunden durchgespielt. 5 Stunden. 40 Euro. Uncool. Einfach nur Uncool. Es ist so langweilig. Es gibt einen großen Boss nach drei kleineren Bossen. Es ist IMMER das gleiche Schema. Die Hälfte der Zeit verbringt man damit, dass man verdammtes Gras und Holz kleinhackt um verdammte Tränke zu bekommen. (Anja: Aber hey … wir sind jetzt Profis im Büsche zerhauen 😀 … oder so.) Und die andere Hälfte damit einfach den Weg kurz zu finden, kurz gegen Drachenfänger zu kämpfen und den Boss zu besiegen. Oh und wenn man denkt, es kommen irrsinnig viele Drachen vor? Neeeeein. 7… Mehr haben sie scheinbar nicht in dieses Spiel bekommen. Rotzbakke und Co. kommen gar nicht vor, sondern nur als kurze Bilder, wenn man eine Nachricht bekommt. Sehr traurig.

Das ganze Spiel ist eine reine Enttäuschung für den Preis. Ich hätte mir echt mehr erwartet. Schade eigentlich. (Anja: Fazit … es gibt eigentlich keins. Das Spiel ist teuer gewesen, aber für den Preis einfach … nein. Einfach nein. 20 Euro. Für 5 Stunden Spiel(-spaß?) keine 40 Euro Wert. Wenn man so Spiele wie Pokemon bedenkt? … und ich hatte mich WIRKLICH auf Ohnezahn gefreut 🙁 …)

(mit Hexe Anja in Klammern :D)

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