Hexe Anja | Rezensionen

Hexe Anja liest … Die Auserwählten (1) – Im Labyrinth

Mai 8, 2017

Titel: Die Auserwählten
Untertitel: Im Labyrinth
Reihe: Band 1 von 3
Autor: James Dashner
Genre: Dystopie
Verlag: Carlsen (25. April 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551312310
Seiten: 496 Seiten




Inhalt

Der erste Teil der rasanten und düsteren Trilogie „Maze Runner: Die Auserwählten“. Er heißt Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem seltsamen Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth, in dem mörderische Kreaturen lauern. Nun liegt es an ihm und den anderen Überlebenden, einen Weg in die Freiheit zu finden. Doch die Zeit drängt und nicht alle werden es schaffen 

Rezensionen

 

Hallöchen! Heute bin mal ich – Hexe Anja – dran was zu präsentieren. Von meiner Wenigkeit hört man seltener etwas, als von der liebsten Hexe Sasi, dass weiß ich 😀 Daher stelle ich euch heute nach und nach „Die Auserwählten“-Reihe von James Dashner vor. Seit gespannt 😉

Die Flucht aus dem Labyrinth …

 

… scheint unmöglich.
 
 

Ich mag das Cover. Es ist eher schlicht gehalten, mit einem Mann/Jungen, der auf den Eingang eines Labyrinths zuläuft – es passt daher sehr gut zum Buch  und man kann sofort die Verbindung herstellen, auch wenn der Inhalt einen enorm überrascht.


James hat einen flüssigen, schönen Schreibstil, der einen schnell und doch spannend durch die Geschichte führt. Es ist in der Erzähler-Sicht – jedoch aus Thomas Perspektive – geschrieben, was einen wirklich gefesselt hat. 

 

Man nehme einmal Thomas. Er kennt nur seinen Namen, aber alles andere weiß er nicht. Er kann sich weder an seine Familie, noch an (vielleicht vorhandene) Freunde erinnern. Und dann kommt er an einen Orte – die Lichtung – die anders ist. Nur Jungen, alle am Arbeiten, ein einfaches Leben an einem Ort lebend, der umringt ist von riesigen Mauern. Ein Ausweg scheint unmöglich – ein Labyrinth das einfach kein Ende findet. Und was macht Thomas? Er gibt nicht auf, versucht alles, um dort raus zu kommen. Riskiert alles, um dort raus zu kommen.
Auch alle anderen Jungs auf der Lichtung waren sehr authentisch beschrieben. Wie sie ihr „neues“ Leben meisterten und was sie für Entscheidungen treffen mussten – alles Dinge, die ich bewundere, weil ich es wohl nicht geschafft hätte. Jeder Charakter hat seine Stärken und Schwächen, manche schlimmer oder besser als die anderen. Und das hat das James einfach wundervoll beschrieben. 

Es ist fesselnd. Ein Einstieg, der einen neugierig macht, eine Handlung die man noch nicht erlebt und ein Verlauf, der einem den Atem stocken lässt. Ich habe zwar nicht alles auf einmal verschlingen können (was aber eher an der Zeit, als an der Lust lag ;D), aber trotzdem war es flüssig zu lesen und unglaublich packend. Man hat mit gefiebert und gerätselt. Jede Entscheidung von Thomas war nachvollziehbar … die Situation voller Angst und Stress … und doch hat man Thommy dafür bewundert, wie er einen kühlen Kopf bewahren konnte. 

 

Ich kann euch den ersten Band der Triologie einfach nur ans Herz legen. Die Geschichte ist packend, wundervoll geschrieben und prickelnd. Man gruselt sich, man ärgert sich, man fiebert mit. Und am Ende sitzt man da, und will UNBEDINGT den zweiten Band anfangen.

 

5 verdiente Fledermäuse!
 

 

Buch oder Film?!
Ich habe erst den Film gesehen. Daher war (und bin) ich der Meinung, dass der Film gut ist. Doch LEIDER … leider, leider … wenn ich Buch und Film vergleiche – dann bin ich enttäuscht. Wenn man erst das Buch liest und dann den Film schaut, wird wohl jeder sagen, der Film ist ein Flopp. Macht man es anders herum, KANN man beides vielleicht noch getrennt betrachten.
Denn im prinzip ist der Film gut geworden, die Schauspieler sind gut gewählt und die Szenen sind spannend und actionreich. Doch Dinge, die im Buch gerade seinen Reiz hatten (das schmatzende rollen der Griever oder die Tatsache das nur „einer pro nacht“ sterben sollte, statt dem riesigen Massaker in der Nacht) wurden entweder geändert oder ganz rausgenommen.
Dadurch war die Stimmung im Film ganz anders, als im Buch. Das Rätsel wurde ganz anders gelöst, die Flucht fand völlig anders statt und Dinge die einem im Film erschrocken haben, haben einem im Buch völlig entsetzt.

 

Kurz um … trennt Buch und Film. Was auch immer die Filmemacher da kreiert haben. Es ist eine Nachmache (keine besonders gute) von „Die Auserwählten“, die man als getrennte Geschichte sehen muss. Ansonstens kann man den Film nicht genießen… Leider …

Die Auserwählten – Reihe

 

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