Hexe Sasi,  Rezensionen

Hexe Sasi liest … Seelenblau

Loading Likes...

Titel: Seelenblau
Untertitel: —
Reihe: Einzelband
Autor: Manu Brandt
Genre: Romantik | Fantasy | Roman
Verlag:  Books on Demand; Auflage: 2 (18. Januar 2016)
Sprache:  Deutsch
ISBN-13: 978-3738607017
Seiten: 328 Seiten


 

Inhalt

Mias Leben scheint perfekt. In wenigen Monaten wird sie heiraten. Doch sie spürt eine Leere im Herzen, die sie versucht zu verdrängen. Ihre Zweifel an der Hochzeit wachsen.

Ihre beste Freundin Lisa überredet sie zu einer Reise nach Kanada – nicht ohne Hintergedanken.
In einem abgelegenen Dorf in den Rocky Mountains glauben die Bewohner an alte indianische Ideale: die Einheit von Mensch, Natur und Tieren. Dort erfährt Mia, dass jemand nur wirklich glücklich sein kann, wenn er einen Seelenpartner gefunden hat. Ihre gesamte Weltanschauung wird auf den Kopf gestellt.
Zudem lernt sie Jace kennen, einen arroganten Einzelgänger, der unerwartet eng mit der Natur verbunden ist. Unfreiwillig müssen sie Zeit miteinander verbringen und Mias Gefühlswelt gerät völlig aus den Fugen. Als Jace spurlos verschwindet, führen ihr Kopf und ihr Herz einen bitteren Kampf gegeneinander, der nicht nur Mia in Gefahr bringt.

 

Rezensionen

 
Dieses Buch hat viele interessante Ideen. Sie hätten einfach besser ausformuliert werden müssen.
Das Cover ist wunderschön. Die leichte, skizzenhafte Zeichnung hat mir wirklich zugesagt und ich habe mich sofort verliebt. Es ist wunderschön und einfach klasse. Leider findet man die Bedeutung zum Titel eher erst am Ende des Buches.
Der Schreibstil ist locker. Man kann das Buch flüssig durchlesen, ohne dass man stocken muss oder sich einen Satz fünfmal durchlesen muss.
Hach wo fange ich an…Einfach mal bei Mia, um die geht es ja schließlich.Die erste Hälfte des Buches ist Mia mir so was von unsympathisch gewesen. Eine nervige Zicke.Ich meine… wenn meine beste Freundin mir eine Reise schenkt und das hinter meinem Rücken mit meinem Freund/Mann/Verlobten abspricht, damit ich endlich mal entspannen kann… Da rege ich mich doch sicherlich nicht auf. Mia tut das. Sie ist sauer auf ihre beste Freundin und auf ihren Verlobten. Erst ab ca. der Hälfte bin ich mit ihr warm geworden. Aber halt nicht komplett. Sie ist einfach naiv, nervig, zickig…
Kommen wir mal zu Thomas, Mias Verlobten am Anfang des Buches.
Ein zu perfekter Mann, dem es gegen den Strich geht, wenn man abends Marmelade isst, der aber Champagner zum Nudelauflauf isst. Der sich nicht mal wirklich für seine Freundin interessiert. Der nicht mal selber auf die Idee kommen kann, zu versuchen, im Dorf anzurufen. Vor allem, weil Mia sich ja öfter nicht meldet.
Lisa, Mias beste Freundin: Ich liebe Lisa. Sie ist eine tolle beste Freundin und will nur das Beste für Mia. Sie macht sich Sorgen, will sie beschützen (auch wenn sie es in Bezug auf Jace etwas zu ernst nimmt…) Einfach klasse.
Jace war neben Lisa und Jan (Lisas Bruder) und Lukas die einzigen die ich in dem Buch wirklich mochte. Jace tat mir leid, was er durch machen musste.
Papewas: Merkwürdiger alter Kauz (oder auch der glückliche Mann), der einem viele Lebensweisheiten um die Ohren pfiff, aber doch stark im Hintergrund blieb.


Achtung Spoiler!!

Erstmal vorweg: Was jetzt für ein kleiner Abschnitt kommt, ist meine persönliche Meinung, meine eigene Erfahrung mit dem Buch meine eigenen Gedanken. Danach geht es dann mit der Zusammenfassung weiter.
Ich habe mich zwischendurch irgendwie angegriffen gefühlt. Ich bin selber nicht gerade eine Bohnenstange und es geht mir okay damit.
Jedoch fielen in dem Buch Sätze, in denen beschrieben wurde, wie die beste Freundin sie umarmt. Was ja okay ist. Aber leider gab es dann den Zusatz, dass darauf hingewiesen worden ist, dass sie froh war, dass ihre beste Freundin nicht dick ist, weil sie sonst Angst haben müsste, erdrückt zu werden.
Oder der Punkt an dem sie vor dem Spiegel steht und glücklich ist, nicht dick zu sein.
Ich lege das vielleicht gerade auf eine Goldwaage, aber ich fand es teilweise nicht so berauschend.
Mir kam einfach das Gefühl, dass die Autorin etwas gegen dickere Menschen hat.
Auf Lovelybooks hat sie mir dann einen Kommentar unter meine Rezension geschrieben, dass dem nicht so sei und dass meine Beispiele alle aus dem Kontext gerissen sind.
Daraufhin hatte ich meine Rezi geändert, für sie. Was ich bereut habe. Deswegen habe ich sie für den Blog wieder vervollständigt, da es einfach meine Meinung ist.
So jetzt aber mal zum Inhalt bzw. zu dem was ich euch verraten will:
Dieses Buch hat wie oben schon erwähnt gute Ansätze. Am Anfang plätschert jedoch alles vor sich und ich kam wirklich nicht in das Buch rein. Es langweilte mich, gerade weil die schönen Szenen eben immer zu kurz kamen. Das änderte sich mit der Zeit, fiel aber zum Ende hin wieder in sich zusammen. Zu viele Geschehnisse in ein Buch, welches nicht genug Seiten dafür hatte.
Dazu kommt, dass das Buch so sehr vorhersehbar war. Man wusste, der Falke, der Bär und der Hirsch haben irgendeine Bedeutung für Lisa und voilá, die Antwort lautet Papewas.
Jace entschied sich für die Vereinigung und voilá: es passiert das, was man sich die ganze Zeit vorher gedacht hat.
Jace geht weg, Mia holt ihn wieder: voilá es passiert das was man gedacht hat. Das ist leider etwas schade für das Buch, da die Autorin die Spannung schon meist vorweg genommen hat.
Kapitel 18 war ziemlich unnötig. Vor allem, dafür ein Kapitel zu verschwenden. Das geht nicht in meinen Kopf. Diese Zeilen hätte man für anderes nutzen können. 
So, bisher hat man gemerkt, dass meine Meinung über das Buch nicht gerade hoch ist oder? Warum also diese 3 Fledermäuse?Dieses Buch hatte gute Ideen, sie wurden nur nicht gut genug durchdacht. Dieses Buch HAT einen auch zum Lachen bringen können (Jans Seelenpartner zum Beispiel, Jace Sprüche… )Dieses Buch HAT einen auch dazu gebracht, eine Träne zu verdrücken (Jace Verschwinden). Aber es war einfach kein Buch, was mich total in den Bann gezogen hat.Dieses Buch ist eine lockere Lektüre für zwischendurch, wenn man Abstand von seinen normalen Büchern braucht. Es hat gute Ideen, leider zu viele Tiefen. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise, die zwar gut geplant ist, aber viele Stopps hat.
Zum Abschluss möchte ich sagen, dass ich es sehr schade fand, dass die Autorin meine Rezi gleich niedergeschmettert hat und behauptete, meine Beispiele wären aus dem Kontext gerissen.Jeder Leser hat seine eigene Meinung. Und jeder Leser darf sie nennen. Ein Autor kann sich natürlich angegriffen fühlen. Aber er sollte auch überlegen, was der Grund sein kann.
Folge den sozialen Fledermäusen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld!

*

Ich stimme zu