Hexe Anja | Montagsfrage

Montagsfrage #2

September 10, 2018

Mal wieder neigt sich der Montag dem Ende zu, eine neue Woche beginnt … und man füllt sich ausgelaugt. Ich weiß nicht wieso, aber manchmal gibt es Tage, da will man nur im Bett bleiben. Das kennt Ihr sicher auch oder?
Mit dem Beginn der Woche starten wir mit der neuen Montagsfrage von der tollen Antonia von „Lauter&Leise“ und diese Frage ist wirklich sehr interessant!

Ist Hörbuch-Hören für dich mit ’klassischem’ Lesen gleichzusetzen? Oder ist beides für dich grundverschieden?

 

Mhh… Als ich diese Frage gelesen habe, musste ich tatsächlich einen kurzen Moment nachdenken. Aber tatsächlich finde ich, dass ein Hörbuch zu hören und ein Buch zu lesen, zwei völlig verschiedene Dinge sind. Bei einem Hörbuch lehne ich mich manchmal einfach mit geschlossenen Augen zurück und lausche der Stimme – sofern sie mir gefällt -, lasse mich in die Welt entführen.
Bei einem Hörbuch habe ich jedoch auch keinen Einfluss darauf, ob ich eine Szene wiederholt hören möchte – na ja, eigentlich habe ich diese Möglichkeit schon, aber es ist einfach schwerer, die gewünschte Szene zu finden. Versteht man wie ich das meine? ^^°

Wenn ich aber ein Buch selbst in der Hand halte und es selbst in meiner eigenen Geschwindigkeit lese, kommt eine ganz andere Stimmung auf. Ich betone beim Lesen Dinge anders, als ein Hörbuch es vielleicht tun würde. Aber dafür kann ich auch selbst einfach spontan zwei Sätze zurück springen und es wiederholt lesen. Das ist bei einem Hörbuch schwieriger.

Was für mich auch noch anders ist … ist das Genre. (Ehrlich gesagt, könnte ich Thriller niemals als Hörbuch hören D: – dazu hat die andere Hexe mich einmal überredet und ich hatte danach noch schlimmere Angst, als nach einem Horrorfilm >.<) Das Genre finde ich entscheidend, wenn es darum geht, ob man das Buch ‚hören‘ will oder es selbst liest. Denn wenn man in eine komplizierte neue Welt eintaucht in der neue Begriffe kommen und wo die Beschreibung etwas ausgefallener ist, kann ein Hörbuch tatsächlich schwierig sein, weil man vielleicht nicht sofort beim ersten Mal alles aufnehmen kann. Da ist das bewusste Selbst-Lesen besser.

Hexe Sasi und ich haben Rat der Neun – Gezeichnet damals als Hörbuch gehört. Eigentlich eine ganz neue Welt mit vielen neuen Begriffen und Dingen, die man beim ersten Mal vielleicht nicht fassen könnte. Doch tatsächlich gehört dieses Hörbuch mit zu unseren Top Favoriten! Die beiden Leser haben eine solche Kraft in der Stimme und beim Vorlesen gehabt, dass man einfach gefangen war. Etwas, was mir eher selten passiert.

Bei Reich der sieben Höfe jedoch, war es wiederum gleich und doch anders. Obwohl es auch hier eine neue Welt war, mit anderen Begriffen, wäre das Buch vielleicht schlechter ausgefallen, wenn wir es hätten selbst lesen müssen. Denn was bei einem Hörbuch einfach zu hören ist, ist bei einem Buch schwer zu lesen. Wenn es Stellen gibt, die einfach ‚zähflüssig‘ sind und das Lesen selbst blockieren, finde ich ein Hörbuch tatsächlich entspannender. Denn da lehnst du dich einfach zurück, schließt die Augen und hörst das Zähflüssige einfach durch.

Leichte Lektüre aber – so wie kleine romantische Geschichten – sind als Hörbücher einfach toll. Damals bei unserer täglichen Fahrt nach Hamburg und zurück haben wir ein kleines romantisches Hörbuch gehört – Weit weg und ganz nah  von Jojo Moyes (süß, traurig, lustig und romantisch). Das war wirklich entspannend und hat Spaß gemacht.

Also … um mal auf den Punkt zu kommen 😀 Für mich sind Bücher und Hörbücher zwei paar Schuhe. Ein Hörbuch zu hören oder ein Buch lesen. Die Eindrücke unterscheiden sich völlig, doch genau das finde ich faszinierend. Ich liebe beides. Sowohl ein Buch zu lesen, als auch einer (angenehmen) Stimme beim Vorlesen zuzuhören <3

Wie seht Ihr das? Und was findet Ihr besser?
Ich wünsch Euch noch einen tollen Start in die Woche und gute Nacht!

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  1. Sei gegrüßt!

    Jop, sehe ich auch so: das sind zwei verschiedene Dinge. Auch wenn die Inhalte (sofern das Hörbuch ungekürzt ist) identisch sind. Aber man erfährt sie eben anders.
    Wenn ich esse, ist es allein von der Tätigkeit essen her auch kein Unterschied, ob ich selber gekocht habe oder bekocht wurde, das drumherum ist allerdings etwas völlig anderes. Ja, ich weiß schräger Vergleich, kam mir aber gerade so. ^^‘

    Jedenfalls lese ich lieber selber, statt Hörbücher zu hören. Da verpasse ich irgendwie immer zu viel…

    Montagsfrage: Hörbuch = klassisches Buch? || Mein Senf für die Welt

    Liebe Grüße
    Marina

    1. Hello! 😀
      Na ja wenn es ein gutes Hörbuch ist das mich fesselt :3 Ich muss die Stimme aber auch mögen xD sonst kann ich weder zuhören, noch mich richtig konzentrieren :/ Das mit dem Essens_Vergleich finde ich aber recht passend. Wenn man es selber kocht oder nicht – genauso ob man selber liest oder nicht. Einfach zwei paar Schuhe, egal ob ungekürzt oder nicht.

      Das mit dem verpassen kenne ich xD Wenn du abgelenkt wirst hast du gleich vier Sätze verpasst und sitzt da: „What?!“ xD
      Na bei deiner Montagsfrage muss man gleich mal reinschnuppern :3

      Beste Grüße
      Hexe Anja :3

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