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Montagsfrage #28

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Neue Woche, neue Frage!
Eine Woche voll mit Sport, lesen, Hörbuch hören und der Familie und Freunden. Das Instagram ein wenig durchdreht, ist vermutlich keine große Überraschung aber bis nichts klares feststeht, werden wir die Pferde noch nicht scheu machen. Ob Artikel 13 kommt oder nicht, wird sich rausstellen und was dann passiert, muss man einfach absehen. Aber darum soll es jetzt gar nicht gehen!

Denn mal wieder hat Antonia von “Lauter&Leiser” eine “Montagsfrage” rausgehauen, die einfach zum Nachdenken anregt. Denn mal ganz ehrlich … wenn man ganz darüber nachdenkt, dann fängt man schon an zu grübeln oder?

Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

Hexe Anja: Also … wenn ich so darüber nachdenke … ich bin (zu diesem Zeitpunkt) 25 Jahre alt, was rein rechnerisch bedeutet, das ich mein Leseverhalten ab meinem 15ten Lebensjahr bis heute analysieren müsste … puh … objektiv betrachtet, hat sich mein Leseverhalten sehr verändert. Also ja, mein Leseverhalten hat sich verändert. Erstmal habe ich mit 15 nicht so über Bücher gedacht, wie ich es heute manchmal tue. Damals war ein Buch zu lesen einfach etwas, um die Zeit zu überbrücken.
Vor allem in der Schule, in der ich nicht soo beliebt war, habe ich meine Pausen sehr oft in der kleinen (wirklich sehr kleinen) Schulbibliothek verbracht und gelesen. Wirklich auf den Text konnte ich mich nie konzentrieren, weil – und das wissen wir ja alle – pubertierende Jugendliche nicht unbedingt die Angewohnheit haben, still sein zu können. Und da die Bibliothek am Hauptflur lag, war es dementsprechend nie leise, sondern irgendwie war IMMER was los.
Trotzdem habe ich mich oft in eine Ecke verschanzt und gelesen. Das hat mir schon immer geholfen, die Außenwelt um mich zu vergessen. Jedoch war ich bis zu meinem 20ten Jahr eher eine stille Leserin. Ich habe nie wirklich meine Gefühle während des Lesens nach außen getragen, sondern fast schon ein Pokerface 😀 getragen.
Das hat sich definitiv geändert.
Heute ist es mir fast egal was Leute um mich herum über mich denken. Wenn ich ein Hörbuch höre – was ich bis vor 3 Jahren auch nie getan habe! – dann lache ich oder grinse oder weine in aller Öffentlichkeit. Selbst wenn ich in einem Bus sitze und einfach alle mich dabei anstarren. Mir ist es egal, weil ich ganz in die Geschichte eintauche.
Zudem nehme ich die Bücher auch anders wahr, als noch vor 10 Jahren. Ernste Themen gehen mir unter die Haut und lassen mich nachdenken. Manche Bücher kriege ich nicht aus dem Kopf, egal wie viel Zeit vergeht. (Da es dazu hier noch keinen Beitrag zu gibt, werde ich eins dieser Bücher rereaden und Euch dann vorstellen – es ist wirklich wunderschön und Herzergreifend zugleich!)
Natürlich gibt es Dinge, die sich bei mir partout nicht verändern. Ich lese was ich will. Und meine Meinung bleibt meine Meinung. Man kann nicht immer den gleichen Geschmack haben (ein Buch von mir, dass ich wirklich mag, wird von der anderen Hexe einfach verabscheut – aber hey! Meinungen gehen manchmal auseinander ;3) und gerade das finde ich einfach toll.
Oh und eine Sache die sich wirklich verändert hat bei mir … ich lese fast nur noch Bücher, wo mich auch das Cover (und der Klappentext) ansprechen. Ich weiß, dass man das Oberflächlich nennen könnte, aber das ist mir relativ egal. Es heißt nicht umsonst “Das Auge isst mit” und beim Essen habe ich ebenso Geschmack, wie beim Lesen 😉

Hexe Sasi:
10 Jahre ist eine lange Zeit, auch wenn es mir mittlereweile wie einen Katzensprung vorkommt. Vor 10 Jahren war ich 18. Gerade Erwachsen. Und hatte gerade so einen der größten Fehler meines Lebens hinter mir. Hat sich das auf mein Leseverhalten ausgewirkt? Ja total. Ich habe zu diesem Zeitpunkt kaum gelesen. Dachte ich damals, dieser Fehler würde mich eher zu meiner Leidenschaft treiben, hat es mich eher fortgezogen. Alles andere machen, nur nicht lesen. Ich habe also eine ganze Zeit lang bewusst nicht gelesen. Und dann, mit 21, kam die Leidenschaft dann plötzlich wieder hoch.
Aber anders.
So viel anders. Ich habe damals eher gelesen, um zu lesen. Irgendwas. Ging es mir damals um die “oberflächliche” Geschichte und nicht um die Tiefe der Story, um die Message, so änderte sich dies plötzlich.
Ich wollte plötzlich so viel mehr. Ich wollte die Bücher so viel mehr verstehen und vor allem wollte ich nicht mehr nur Fantasy lesen. Mein Bücherregal ist heute noch hauptsächlich mit Fantasy Büchern bespickt. Jedoch stehen auch mittlerweile viele andere Bücher drin. Und jedes Buch hat eine andere Nachricht an uns Leser.
Oh und natürlich haben wir Instagram entdeckt… unseren Untergang. Ich meine natürlich unseren liebsten Ort. Nein ehrlich, die Bloggerwelt macht uns arm, aber wir lieben sie. Meistens.

Und Ihr? Hat sich euer Verhalten verändert?

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